(14) Weiterentwicklung der Eurodistrikte zu einem europäischen Ideenlabor

Die bestehenden Eurodistrikte Straßburg-Ortenau, Mulhouse-Colmar-Freiburg im Breisgau, Saarbrücken-Forbach, und der Trinationale Eurodistrikt Basel sind bereits konkrete deutsch-französische Gebilde, und starke Symbole für die europäische Integration. Diese bewährte Praxis gemeinsam nach vorne bringen, neue Ideen zu Tage treten lassen und die involvierten Gebietskörperschaften zum Spielplatz innovativer europäischer Ideen machen.

(10) Einführung eines europäischen Vereinsstatus

Über eine Harmonisierung der rechtlichen Grundlagen für Vereine zwischen beiden Ländern nachdenken. Heute sind viele Organisationen gezwungen, zwei Rechtsformen anzunehmen. Einen neuen, flexibleren Rahmen schaffen, der binationalen Projekten gerecht wird.

(6) Die Ernennung eines gemeinsamen Botschafters in einigen Drittländern

Frankreich und Deutschland besitzen bereits gemeinsame Generalkonsulate und Botschaften wie zum Beispiel in Banja Luka in Bosnien-Herzegowina. Diese gemeinsamen Vertretungen weiterführen und ausdehnen. In bestimmten Drittländern (z.B. in Entwicklungsländern), in denen Frankreich und Deutschland gemeinsame Positionen vertreten, mit einer Stimme sprechen. In Grundsatzfragen wie Entwicklungshilfe, Menschenrechte oder Umweltschutz nach außen eine unerschütterliche Einheit demonstrieren.

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