Entwicklung einer „Bibel“ über die guten deutsch-französischen Beziehungen: Wie man den jeweils anderen wahrnimmt. Zielgruppe dieser deutsch-französischen Koproduktion sind Meinungsmacher, Journalisten und Kommunikations-Agenturen. Das Comic-Buch ermöglicht einen humorvollen Blick auf die Nachbarn, und nimmt Klischees und Vorurteile auf die Schippe. Es wird von einem deutsch-französischen Zeichner-Team produziert, in dem die gegenseitigen deutsch-französischen Vorurteile konstruktiv ausgetauscht [...]
Diese könnten Journalisten, Schauspieler oder andere deutsch-französische Akteure sein. Mit Hilfe von Internetseiten, Blogs, Chats sowie Events, für die sie in beide Ländern reisen müssen, werden sie zu Stars gemacht. Jährlich könnte ein „Botschafter“ der deutsch-französischen Kultur ernannt werden, wie es beispielsweise UNICEF oder andere internationale Initiativen mit Personen aus dem Show-Business machen. Mögliche Persönlichkeit: [...]
Zur Förderung des besseren Verständnisses des Partnerlandes und für mehr Reiseverkehr zwischen den beiden Ländern. Die Kampagne umfasst eine Website, Radio- und TV-Spots und Dokumente zum Herunterladen.
Regelmäßige Meinungsforschung zu deutsch-französischen Aktivitäten und ihrer Wahrnehmung in den Bevölkerungen. Vergleiche der Lebenswelten in beiden Staaten. Mit diesen Umfragen können Presse und Journalisten in beiden Partnerländern besser angesprochen werden. Zudem entstehen Anlässe, in den Medien über Deutschland und Frankreich zu berichten.
Ergänzung des deutsch-französischen Journalistenpreises um die Kategorie „Pressezeichnung“, bei dem eine Zeichnung zum Thema deutsch-französische Beziehungen ausgezeichnet wird, die problemlos in beiden Sprachen verstanden wird.
Zwei Architekten könnten zusammenarbeiten, um einen für beide Kulturen offenen Ort zu schaffen.
Dieser Preis soll gleichzeitig die Leistung eines Schriftstellers und seines Übersetzers würdigen. Die Jury könnte aus Übersetzern gebildet werden, die aufgrund ihrer schriftlichen Bewerbung ausgewählt wurden, so wie es zum Beispiel beim „Prix du Livre Inter“ der Fall ist.
Dieser Preis würde das Werk eines jungen und anerkannten Bildhauers, Malers oder Videokünstlers auszeichnen. Nach der Preisverleihung könnte eine Veranstaltung stattfinden, bei der Werke von allen Künstlern, die am Wettbewerb teilgenommen haben, versteigert werden.
Den kulturellen Austausch zwischen Künstlern beider Länder fördern. Künstler tauschen für einen Monat oder auch länger nicht nur ihre Wohnungen, sondern auch ihr Netzwerk, ihre Kontakte in den Großstädten (nicht nur in Paris und Berlin). Dieser Austausch könnte von den Gebietskörperschaften im Rahmen bereits bestehender Städtepartnerschaften subventioniert werden. Eine binationale Website könnte sämtliche Angebote und [...]
Treffen von Küchenchefs aus beiden Ländern organisieren, die sich eine Woche lang mit den Techniken des Partners und seinen regionalen Spezialitäten vertraut machen können. Am Ende der Woche muss jeder Koch ein neues Rezept vorstellen, das von der anderen Kultur inspiriert ist. Der Wettbewerb könnte im Fernsehen übertragen werden: der deutsch-französische Gastronomie-Pokal.
Nach dem Vorbild von Spielen wie Sim City erhält der Spieler eine diplomatische Mission (z B. Franzosen bei einer europäischen Frage überzeugen oder mit Deutschen eine Vereinbarung über das Klima schließen etc.) oder die Aufgabe, eine fiktive europäische Körperschaft zu leiten (einen Eurodistrikt, eine Region). Eine zweisprachige Ausgabe könnte es je nach Schwierigkeitsgrad erlauben, die [...]
Ein Brettspiel mit einem Parcours, der durch verschiedene deutsche und französische Städte führt oder zur Entdeckung wichtiger Persönlichkeiten aus beiden Ländern. Um mit den Spielsteinen vorzurücken, müssen Fragen über Geschichte, Kultur, Sport oder Gastronomie beider Länder beantwortet werden. Das Spiel auf Spielemessen in Deutschland oder im Rahmen eines deutsch-französischen Jahres präsentieren, als Spiel für Jugendliche [...]
Tokio Hotel hat ein jugendliches Publikum in Frankreich und in Deutschland erobert. Ernennung einer Persönlichkeit zum „deutsch-französischen Botschafter des Jahres“ in verschiedenen Bereichen der Kultur im weitesten Sinne: z.B. in der Gastronomie (ein Küchenchef, der Moderator einer Kochsendung), der Mode (der Designer einer bekannten und jungen Bekleidungsmarke), im Sport, Film oder Fernsehen.
Zumindest in Paris und Berlin sollte der Zugang zu Werken französischer und deutscher Autoren in jeweils beiden Sprachen möglich sein. Ein Mittel, um gegen die fehlende Sichtbarkeit der deutschen Gegenwartsliteratur im heutigen Frankreich vorzugehen. Diese Bibliothek könnte in Partnerschaft mit dem Goethe-Institut, den französischen Kulturzentren in Deutschland und den großen öffentlichen Bibliotheken der betroffenen Städte [...]
Ein jährlich stattfindendes, einwöchiges Festival, das binationale Begegnungen zwischen Studierenden von französischen Theaterhochschulen (TNS Straßburg, Conservatoire de Paris…) und entsprechenden deutschen Einrichtungen (Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin…) ermöglicht. Eine wichtige Gelegenheit zum Austausch über Arbeitsmethoden und zur Erleichterung von Aufenthalten im Nachbarland für junge Künstler beider Länder.
Jedes Jahr zum „Fête de la musique“ eine Kompilation mit typischer Musik beider Länder und aktuellen Strömungen herausgeben, wofür alle Gruppen ein Stück aus ihrem Repertoire auswählen, um es in der jeweils anderen Sprache zu interpretieren. Das Booklet würde in beiden Sprachen verfasst. Diese Aufnahmen könnten in Grundschulen und Gymna- sien im Unterricht verwendet werden.
Die „Fête de la musique“ ist in beiden Ländern ein beliebtes Volksfest. Auf deutsch-französischen Bühnen würden Gruppen aus beiden Ländern auftreten. Idealerweise sollten die Musikgruppen, die von den Gemeinden oder Musiknetzwerken eingeladen wurden, eine Woche vor Ort bleiben, um gemeinsam Musikstücke zu kreieren, die für das Konzert in die andere Sprache übersetzt werden.
Filme über wichtige historische Persönlichkeiten, über Intellektuelle, Wissenschaftler oder Künstler aus beiden Ländern drehen. „Biopics“ sind meist Filme für ein breites Publikum und mit didaktischer Wirkung. Sie zeigen anhand persönlicher Schicksale die Geschichte und den jeweiligen Kontext eines Landes. Eine Partnerschaft für die Produktion zwischen zwei großen Sendern aus beiden Ländern anregen.
Dieses Label macht Umweltinitiativen, ökologische Landwirtschaft, sauberen Strom und korrekte Wassernutzung sichtbar, um Verbrauchern in beiden Staaten mehr Orientierung zu geben.
Dotiert mit einem Preis, könnte dieser Wettbewerb innovative Vorhaben im Bereich der Umwelt auszeichnen. Es kann sich um individuelle Initiativen handeln oder um die kollektiven einer Stadt, wie z.B. „Vélib“ in Paris oder das Vauban-Viertel in Freiburg. Das würde diesen Initiativen eine besondere Aufmerksamkeit verleihen. Nach dem Vorbild des Wettbewerbs „Deutschland, Land der Ideen“ könnte [...]
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